UNBEFLECKTES HERZ MARIAS


UNBEFLECKTES HERZ MARIAS

Seit den Erscheinungen in Fatima 1917 ermahnt uns Maria, ihr Unbeflecktes Herz zu verehren. Wir sollen uns dafür einsetzen, dass viele Menschen Maria kennenlernen und ihr Unbeflecktes Herz verehren. Was muss man dazu tun?

Rosenkranzgebete

BETET TÄGLICH DEN ROSENKRANZ

Schon bei der ersten Erscheinung am 13. Mai 1917 sagte Maria: „Betet täglich den Rosenkranz, um den Frieden der Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.“ Damals bezog sich dies auf den ersten Weltkrieg, doch die Notwendigkeit des Gebets für den Frieden ist heute genauso groß.

Bei der zweiten Erscheinung am 13. Juni wiederholte Maria: „Ich möchte, dass ihr alle Tage den Rosenkranz betet.“ Sie gab Lucia den Auftrag: „Du bleibst noch einige Zeit hier (auf der Erde). Jesus möchte sich deiner bedienen, damit die Menschen mich erkennen und lieben. Er möchte auf Erden die Verehrung meines Unbefleckten Herzens begründen. Wer sie annimmt, dem verspreche ich das Heil, und diese Seelen werden von Gott geliebt wie Blumen, die von mir hingestellt sind, um seinen Thron zu schmücken.“ Damit ist der Auftrag umrissen, den Maria allen gibt, die sich mit Lucia für die Verehrung des unbefleckten Herzens einsetzen wollen.

Rosenkranzgebete im Selfkant

DIE VEREHRUNG DER ERSTEN FÜNF SAMSTAGE EINES MONATS

Später, am 10. Dezember 1925 bat die Muttergottes um die Verehrung der fünf ersten Samstage eines Monats: „Schau meine Tochter, auf mein Herz, umgeben von Dornen, die mir die undankbaren Menschen mit ihren Lästerungen und in ihrer Undankbarkeit jeden Moment in dasselbe drücken. Versuche du wenigstens, mich zu trösten, und sage, dass ich allen, die fünf Monate lang am ersten Samstag beichten, die heilige Kommunion empfangen, den Rosenkranz beten und mir während einer Viertelstunde Gesellschaft leisten, indem sie die fünfzehn Geheimnisse als Wiedergutmachung mir gegenüber betrachten, in der Todesstunde mit allen zur Rettung dieser Seelen notwendigen Gnaden beistehen werden.“

Januar bis Mai 2019
jeweils am ersten Samstag des Monats in der Pfarrkirche in Süsterseel:

9.00 Uhr Heilige Messe, anschließend Segnung der Andachtsgegenstände
10.00 Uhr Stille Anbetung und Betrachtung
10.15 Uhr Rosenkranz und Beichtgelegenheit
11.00 Uhr Eucharistischer Segen

Termine: 5. Januar, 2. Februar, 2. März, 6. April, 4. Mai

Terminübersicht und Plakat

OPFER BRINGEN UND LEIDEN AUFOPFERN

Schon bei der ersten Erscheinung bat Maria die Kinder: „Wollt ihr euch Gott anbieten, um alle Leiden zu ertragen, die er euch schicken wird, zur Sühne für alle Sünden, durch die er beleidigt wird, und als Bitte um die Bekehrung der Sünder?“

Am 13. Juli sagte sie: „Opfert euch auf für die Sünder und sagt oft, besonders, wenn ihr ein Opfer bringt: O Jesus, das tue ich aus Liebe zu dir, für die Bekehrung der Sünder und zur Sühne für die Sünden gegen das Unbefleckte Herz Mariens.“

Maria möchte also, dass wir unsere Leiden aufopfern, aber auch selber Opfer für die Bekehrung der Sünder bringen.

MARIENWEIHE

Die Marienweihe ist ein Bündnis mit Maria. Der Heilige Ludwig Maria Grignon von Montfort hat viel darüber gelehrt. In der Marienweihe schließt man einen festen verbindlichen Bund mit Maria, eine besondere Freundschaft. Man geht den Weg des Glaubens bewusst und verbindlich gemeinsam mit ihr – ähnlich, wie man sich an einen Ehepartner oder an eine religiöse Gemeinschaft bindet.

Die Marienweihe steht nie in Konkurrenz zu anderen Versprechen oder Gelübden. Sie kann von Ehepartnern oder Ordensleuten abgelegt werden, von jedem, der sich dazu berufen fühlt. Maria beruft heute viele Menschen dazu, insbesondere in Zusammenhang mit den Botschaften von Fatima und der Verehrung ihres Unbefleckten Herzens.

WIE LEGT MAN EINE MARIENWEIHE AB?

Ludwig Maria Grignon von Montfort schreibt dazu: „Wähle einen besonderen Tag aus. An diesem Tag vollziehst du eine Ganzhingabe. Du weihst und opferst alles hin ohne Ausnahme: Leib, Seele, Familie, Haus, Einkünfte, alle materiellen und alle geistlichen Güter wie Verdienste, Gnaden, Tugenden und Genugtuungen.“
Man kann eine Marienweihe ganz persönlich vollziehen. In unserer Gemeinde St. Hubertus im Pfarrverband St. Servatius Selfkant bieten wir aber immer wieder Gelegenheiten zu einer gemeinsamen Marienweihe an, die hier auf der Internetseite veröffentlicht werden.


WIE BEREITET MAN SICH AUF EINE MARIENWEIHE VOR?

Es hat sich in der Kirche eine Tradition entwickelt, dass man sich 33 Tage auf den feierlichen Weiheakt vorbereitet. Dazu gibt es verschiedene Textsammlungen, die im Geist von Grignon entstanden sind. Die Gemeinschaft der Seligpreisungen hat eine Sammlung herausgegeben, die besonders populär geworden ist. Vieles dazu findet man im Internet. Man kann aber auch 33 Tage täglich aus den Schriften von Grignon lesen und dies mit bestimmten Gebeten verbinden, z.B. mit einem Rosenkranz.


WEIHGEBETE

Es gibt eine Vielzahl von Weihegebeten, die man leicht im Internet finden kann. Wer einmal eine Marienweihe abgelegt hat, kann diese auch durch ein tägliches Weihegebet erneuern bzw. bekräftigen.